IVA NIKOLOVA, Violinistin
Iva Nikolova wurde in Sofia geboren. Mit 5 Jahre erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht, mit 10 stand sie zum ersten Mal auf den Konzertpodium.

Zu ihren Lehrern zählen Alexander Serafimof im Musikgymnasium in Sofia, Viktor Libermann am Konservatorium der Stadt Utrecht, Holland, Josef Sivo an der Musikhochschule in Wien und Alexander Arenkov, bei dem sie ihre Diplomprüfung 1995 am Konservatorium der Stadt Wien mit Auszeichnung ablegte.

Sie wurde Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe: 1984: 1.Preis beim nationalen Bulgarischen Violinwettbewerb „Obretenov“; 1985: 3.Preis beim internationalen Violinwettbewerb „Kozian“ in der damaligen Tschechoslowakei. 1996:1.Preis sowie Sonderpreis für Paganini-Interpretation und Sonderpreis für Kammermusik beim „Michelangelo Abbado“ Violinwettbewerb in Italien; 1997: 2.Preis, Preis für den besten Solisten mit Orchester, Preis für die beste Interpretation der Kroatischen Musik sowie Preis für Kammermusik beim „Vaclav Huml“ Wettbewerb in Zagreb; 1997: 1.Preis und der Große Preis beim „Andrea Postachini“ Violinwettbewerb in Italien.

Als Solistin konnte sie mit mehreren Orchestern, z.B. Zagreber Philharmonie, RSO Hilfersum, Sofia Solisten oder Sibiu Philharmonie zusammenarbeiten. Konzertreisen haben durch Österreich, Bulgarien, Spanien, Italien und China geführt, dabei war sie Gast bei einigen bekannten Fernsehsendungen, wie „Junge Menschen auf dem Konzertpodium“ in Holland oder „Konzerte für Europa“ in Italien.

Ihre reiche Orchestererfahrung hat Iva Nikolova bei Spitzenorchestern gemacht: 1995-2001 Engagement beim Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester; 2000 Engagement als 1.Konzertmeisterin bei der Slowenischen Philharmonie; 2002-2003 Engagement als 1.Konzertmeisterin beim Grazer Philharmonischen Orchester, Dezember 2004 bis September 2007 Engagement als Primgeigerin im Staatsopernorchester Wien/Wiener Philharmoniker.

Derzeit ist Iva Nikolova als Stimmführerin der 1.Geigen beim Brucknerorchester-Linz engagiert und hilft gelegentlich bei den Wiener Symphonikern, sowie als Stellvertretende Konzertmeisterin beim Orchestre Philharmonique du Radio France aus.

Einige CD-Einspielungen, darunter die Gesamtaufnahme von Paganinis „24 Capricci“ für Violine solo liegen vor.